Kiezmenschen

Kiezmenschen

Auf 'ne Buddel ...

Transkript

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00:00:01: Keatsmenschen, der Podcast zur Serie der Hamburger Morgenpost.

00:00:05: Unterstützt werden wir von kultkeatstouren.de.

00:00:08: Kultkeatstouren will mit uns auch die Geschichten der Menschen erzählen und die San Pauli ausmachen aber in der Öffentlichkeit zu kurz kommen.

00:00:14: Viele der Geits sind übrigens auch Keatsmenschen und waren schon selbst bei unserem Podcast zur Gast.

00:00:18: Wer genau findet ihr auf kulteatstourn.de.

00:00:25: Moin zusammen, herzlich willkommen bei einer neuen Folge Kiezmenschen.

00:00:29: Ich bin Wiebke Bromberg, Marius Rörr und Kult-Cobra Fabians Hartzett auch mit am Start.

00:00:34: Und wir begrüßen heute Hubert Neubacher, Chef der traditionsreichen Rederei Parkassenmaier und neuerdings auch Geschäftsführer der Rederei Abicht.

00:00:44: Moin lieber Hubi!

00:00:45: Moin Zusammen!

00:00:46: Moins!

00:00:48: Hubi.

00:00:48: darf ich sagen, ne?

00:00:49: Sagen glaube ich alle

00:00:50: oder?!

00:00:51: Nicht alle, aber du darfst das.

00:00:53: Nee, weil mir wurde besser vorgestellt ... Dass du eigentlich auf Hubert überhaupt nicht hörst und alle Hubi sagen würden?

00:01:00: Das hat sich so hin entwickelt, würde ich mal sagen durch diverse Dinge, die ich machen darf.

00:01:04: Hubert ist glaube ich der Geschäftsname, Hubert Neubacher.

00:01:06: alles was offizielles Und was in die freundschaftliche Schiene geht, ist Hubi.

00:01:12: Dann hast du aber ziemlich viele Freunde.

00:01:17: Ich seh sie mal so.

00:01:19: Sind nicht alles Freunde, die Freunde sein wollen?

00:01:21: Wenn man Chef von der Rederei ist, dann hat man sehr viele Freunde.

00:01:25: Also

00:01:25: jedenfalls ein, zwei Themen

00:01:27: oder ... Genau!

00:01:31: Der muss man selektieren, kann aber nicht alle nehmen.

00:01:34: Ich würd gerne einmal wirklich anfangen mit vor über dreißig Jahren.

00:01:38: Da bist du nach Hamburg gekommen.

00:01:41: Warum hast du deine Heimat Österreich, was man übrigens nicht hört, dass du österreicher bist?

00:01:47: Ähm, warum hast du deine Hammer damals verlassen?

00:01:50: Ich glaube sogar schon als Jugendlicher.

00:01:52: Ganz junger... Ich so ja nicht im Dialekt reden.

00:01:56: Erbitte!

00:01:58: Oh

00:01:58: nee jetzt beide ihr seid doch ihre Lasters.

00:02:03: Ja ich bin einmal noch Österreicher und das ist natürlich mittlerweile ein bisschen Teil des Storytellings so.

00:02:09: Warum bin ich weg?

00:02:10: Als junger Mensch, junger Mann in den Bergen auf dem Dorf quasi Kellner gelernt Schwul, wo willst du hin?

00:02:19: Du gehst in die Großstadt.

00:02:20: Und das hat sich bei mir so ergeben vor vielen Jahren durch die Hotellerie im Geländer Kellner halt und bin über kleine Umwege norder Neidernen haben euch gelandet und wollt erst mal nur eine Saison oder zwei weil ich dachte immer schauen wie es mir gefällt.

00:02:34: jetzt sind's ... thirty-fünf Jahre

00:02:37: Ja war nicht so schlecht oder

00:02:39: Ganz schön lange Saison.

00:02:41: Ich glaube, genau das war eine lange Saison bisher!

00:02:45: Nein und ich bin jetzt natürlich sehr happy mit allem was ich hier machen durfte die letzten Jahre Jahrzehnte und möchte ja auch nicht mehr weg.

00:02:51: Ich bin schon sehr gern Hamburger auf, wenn man das nicht sagen

00:02:54: darf.

00:02:54: Doch darfst du weil du in zehn Jahren Hamburg lebst bist du ein Hamburger?

00:02:58: Ist so?

00:02:58: ne?

00:02:58: Das

00:02:58: ist so.

00:02:59: Dann nehme mich das jetzt mal mit weil ich höre an anderen Stellen immer anderes.

00:03:02: Pass auf es ist noch ganz einfache Geschichte.

00:03:05: Zehn Jahre in Hamburg-Hamburger geboren gebürtige Hamburger.

00:03:09: Äh, in der dritten Generation bist du waschecht und aber fünfen bis zu uhr Hamburger.

00:03:14: Aber Hamburger bist

00:03:15: du wenn du zehn Jahre in Hamburg lebst, bist du Hamburger?

00:03:18: Das reicht doch eigentlich

00:03:18: so!

00:03:18: Da gehst du schon glücklich raus hier heute.

00:03:20: Ja, siehst du

00:03:21: wieder, war's

00:03:21: gelehrt?!

00:03:22: Der Fabi weiß sowas...

00:03:23: Vielen Dank!

00:03:24: Na ja, sehr gerne, sehr willkommen!

00:03:27: Bist du gerne Hamburger ?

00:03:29: Doch, ich schon.

00:03:30: Lieber als Österreicher?

00:03:32: Das kann ich nicht sagen weil ich gerade den letzten Jahren doch immer mehr ... Also das Alter spielt eine Rolle.

00:03:37: also es zieht mich schon zurück zu meinen Wurzeln, Familie ist ja alles noch in Österreich so.

00:03:43: Aber ich möchte natürlich in Hamburg weiterleben und würde nicht mehr zurückgehen.

00:03:48: Ich bin beides die Wurzeln Alte Heimat Österreich und in Hamburg fühle mich halt sehr wohl.

00:03:55: Und genau umgekehrt das ist bei mir!

00:03:56: Ich bin Hamburger und es sieht mich jedes Jahr nach Österreich, weil ich liebe Österreich.

00:04:00: Ja.

00:04:01: Und je älter ich werde Es geht immer um Natur.

00:04:06: Also steht, meide ich auch in Österreich.

00:04:10: Aber jetzt waren wir am Traunensee... War das

00:04:12: schön!

00:04:12: Ja,

00:04:13: überall vom Traunensee am Grundner Berghaus von Mike Süßer.

00:04:17: Waren wir Gast da und...

00:04:20: Ja.

00:04:20: Es ist schon schön zum Runterkommen und so weiter in die Berge fahren, meine Familie, mein Bruder und Schwägerin haben auch eine Alm.

00:04:28: Du fährst wirklich ins Tal weit rein, da geht kein Handy gar nix mehr.

00:04:32: Das ist Ruhe pur, besser geht's nicht.

00:04:34: Das

00:04:34: brauchst du dann ab und an mal?

00:04:36: Dass

00:04:36: kein Handy geht zwangsweise wahrscheinlich, würdest du es selber ausstellen?

00:04:43: Ja, doch.

00:04:45: Alle getrieben?

00:04:46: Ich weiß es nicht so!

00:04:47: Also ich sage ja immer meinen Wunsch irgendwann, dass man Social Media nicht mehr braucht und die Hände nicht mehr brauchen.

00:04:52: Aber da werden wir nie wieder hinkommen.

00:04:53: also von dem ist das ja illusorisch.

00:04:55: Ja vermutlich.

00:04:56: Ich kann's manchmal ausmachen als gibt zu Phasen wenn ich mein Sport mache oder ein paar mal zwei Tage lang geht schon aber... Wir sind alle getrieben und brauchen das Werkzeug natürlich.

00:05:07: Das kannst du dann.

00:05:08: oder bist du nervös?

00:05:10: Hast du das Gefühl, du musst es zwei Tage jetzt wirklich mal ausmachen?

00:05:13: Für deinen Seelenfrieden bist aber trotzdem nervös.

00:05:17: Also die totale Ruhe habe ich dabei nicht.

00:05:19: Ich sehe's schon!

00:05:20: Deswegen frage ich sie.

00:05:22: Sprich mal weiter, das ist ein schwieriges Thema.

00:05:27: Aber als du damals weg bist, warst du glaube ich sechzehn, ne?

00:05:30: Hattest du da richtig Probleme?

00:05:33: Weil du sagst selber irgendwie, als Kellnerspule auf dem Dorf da mitten in Österreich.

00:05:39: Das hört sich irgendwie an wie wenn ... Wenn das vielleicht auch nicht ganz einfach

00:05:43: war?

00:05:43: Nee, Probleme hatte ich nicht.

00:05:45: Die hast du nur in dir so und wenn du ... In der heutigen Zeit, wie's Jugendlichen heute geht, ist es als Transparenter.

00:05:51: Aber ich mein vor fünf, drei, vierzig Jahren spürst du an dir selber und dann musst dich einfach in die Welt hinaus.

00:05:56: Und es ist halt harmig geworden!

00:05:58: Mir ging's nie schlecht.

00:05:59: Ich hab eine sehr gute Verbindung auch in die Heimat immer gehabt zu.

00:06:02: Meine Familie hat das immer total gut aufgenommen, auch meinen Papa und so.

00:06:06: Hat noch ein bisschen Sorge, dass grad da überhaupt der Familie schwierig damit umgeht.

00:06:10: aber das war super.

00:06:11: Der hat die wenigsten Probleme damit gehabt, Geschwister auch.

00:06:14: Nee, mir ging's nie schlecht und ich sag mal das ganze Coming Out ... Das Leben hab' ich dann schon in Hamburg vollbracht also es war ja dann schon Reperbahn und Kiez hier um die Ecke überall.

00:06:24: Also dein Coming-Out offiziell sozusagen hattest du in Hamburg oder nicht in Österreich mit sechzehn?

00:06:30: Genau!

00:06:30: Ich habe's dann irgendwann zurückgespiegelt dass es so ist aber da war ich schon lange hier.

00:06:34: Ja, macht ja auch Sinn.

00:06:37: Mit dem Abstand

00:06:39: Ja, war trotzdem nicht leicht.

00:06:41: Also ich hab zehn Jahre gebraucht bis meine damalige Cheffe in meiner Mutter erzählt hat was los ist.

00:06:47: Deine Cheffen?

00:06:47: Ich hab mich

00:06:47: gar nicht getraut.

00:06:49: Die Vorgängerin von Mirbeber-Kassenmayer...

00:06:51: Wieso hat die das

00:06:52: erzählt?!

00:06:54: Es war mein XXI.

00:06:55: Geburtstag, deshalb weiß ich es genau, dass ich ins Büro kam und meine Mutter hat wohl angerufen und gemeint wollte zum Geburtstag gratulieren.

00:07:03: Naja wenn der Junge zehn Jahre aus dem Haus ist und nie eine Freundin mitbringt sind die Gedanken natürlich schon auch in die richtige Richtung.

00:07:09: Und dann war halt die Frage von meiner Mama ob denn der kleine Hubert auch mal heiraten würde?

00:07:14: Und damals war's tatsächlich ja noch nicht so möglich.

00:07:18: und da meinte meine Chefin weil sie das Thema auch kannte Hubert kann Stefan nicht heiraten.

00:07:24: Das war damals mein Freund.

00:07:25: Da war die Bombe geplatzt.

00:07:26: und am Ende auch gut so, weil ich hab's mit mir rumgetragen ... Und am Ende war meine Familie oder meiner Mama vor allem unglücklich darüber, dass sie zehn Jahre meines Lebens halt nicht wirklich was mitgekriegt hat.

00:07:39: Mhm.

00:07:39: Versteh?

00:07:40: Ja, kann ich auch verstehen.

00:07:42: Fühlt man sich vielleicht auch so ein bisschen ausgegrenzt aus dem Leben, oder?

00:07:46: Ich habe es natürlich für mich bewusst gemacht, eine tolle Stadt hatte und ein tolles Nachtleben, alles viel mitgenommen.

00:07:54: Und ich hab's natürlich auch verdrängt so ein bisschen.

00:07:57: Man ist einmal im Jahr zwar mal nach Hause gefahren und hat dann so getan als wär nix ...

00:08:03: Den Glitter aus den Klamotten rausgetornert?

00:08:04: Genau!

00:08:05: Und auf die

00:08:06: Striege zuhause...

00:08:09: Ja, genau!

00:08:12: Aber das ist alles so lange her.

00:08:13: Ich muss ganz ehrlich sagen jetzt, wo ich drüber nachdenke es war alles gut dass es so passiert ist.

00:08:17: ja

00:08:18: Aber die Reaktionen waren positiv deiner Familie.

00:08:21: Ja,

00:08:22: alles gut.

00:08:22: Hast du dir ein bisschen viel Gedanken gemacht?

00:08:25: Genau, ich hab mir den Horror gemacht.

00:08:28: Du warst das Problem?

00:08:30: Ja genau so ... Heute bin ich nach Hause, jetzt bin ich durch Hamburg und die Unternehmer bei Kassenmaier.

00:08:38: Das spiegelt sich auch zurück in den Steuermarkt mittlerweile weil ich da gute Kontakte habe.

00:08:42: Also das hat sich alles gelegt und heute brauchen wir nicht mehr drüber reden.

00:08:46: Klar haben wir alle weiter für Kämpfen, Toleranz und alles was so lebenlos ist.

00:08:50: Aber heute brauche ich mir natürlich überhaupt keinen Kopf zu machen, wenn ich nachhause fahre.

00:08:54: ehemalige Schulkollegen, Kollegen und Treffen usw.

00:08:57: Und was ist mit dem Stefan?

00:08:59: Ist er heute dein Mann ...

00:09:00: Denke ich noch!

00:09:00: Ja, den bin ich befreundet, alles

00:09:02: gut.

00:09:02: Aber das ist nicht dein Mann oder ihr Mann.

00:09:04: Nein, nein, nein.

00:09:05: Ich

00:09:05: war seit

00:09:06: einigstens mit Norbert zusammen.

00:09:07: Nicht verheiratete, wir arbeiten auch zusammen.

00:09:10: Also, ich bin sehr gesettelt inzwischen.

00:09:12: Alles fein.

00:09:14: Auch gut so.

00:09:15: Sonst hätte man im beruflichen Sinne vieles nicht auf den Weg gebracht, wenn ich vor vielen Jahren da so eine Ruhe reingebracht hätte.

00:09:21: Stefan auf dem Weg gerne mal grüßen, was über das dann hört und liest so.

00:09:26: Der ist in Hamburg und den geht's auch gut und wir haben immer noch guten Kontakt.

00:09:30: Okay aber der is nicht mehr!

00:09:32: Aktuell, der Stefan.

00:09:33: Nein!

00:09:34: Der ist sehr inaktuell offensichtlich.

00:09:37: Und wie bist du dann?

00:09:38: Du sagst das gerade erst mal nach Norderney und da als Kenner unterwegs gewesen... Genau.

00:09:42: ...und der Weg von Nordernei nach Hamburg ist so kurz ja jetzt auch nicht.

00:09:46: Wie bist du hier hergekommen?

00:09:48: Durch Gäste die ich dort kennengelernt habe wo ich dann... Ich war eine Saison auf Nordernae, wo ich damals gar nicht wusste wo das ist.

00:09:55: So Wenn du in Österreich lebst, da auf einem Kilometer weg.

00:09:58: In den Bergen.

00:09:59: Handy hatten wir nicht so.

00:10:00: Nordernal, Nordse-Insel eben mal los und dort habe ich Gäste und Bekannte getroffen die mich dann auch nach Bremen schon einmal geholt haben wochenendemmäßig oder nach Hamburg.

00:10:10: Und dann hab' ich hier schon ein zwei Leute gekannt und habe gesagt okay warum nicht mal in die Großstadt?

00:10:14: Warum nicht Hamburg?

00:10:15: Es war einfach eine Intuition

00:10:18: War ja eigentlich auch dein Ziel, ne?

00:10:20: Großstadt.

00:10:20: Ich mein so groß ist Norderney hat dann doch nicht

00:10:23: ... Nee das war aber schon von der Entfernung her.

00:10:25: Man muss so sagen ich hab mit sechzehn mehr von zu Hause weg bin aber erst mal in einen Gastronomie-Kurs gegangen.

00:10:31: danach habe ich noch Kellner gelernt.

00:10:33: also ich bin einmal ein Teil weiter da mich nach Vorarlberg von der Steiermarkt es ist noch Österreich er war schon Richtung Schweiz.

00:10:39: nochmal zur Erklärung So genau Das war mein Lehrbetrieb dort.

00:10:44: Und dann von dort aus nach Norderney, also ich bin immer Schritt für Schritt ein Stück weiter weg bis ich da den Hamburg angekommen bin wo ich dann gemerkt hab hier will ich bleiben und da

00:10:53: auch Anker gesetzt.

00:10:54: Genau so ist das.

00:10:54: Und erst auch Hotelerie.

00:10:56: Ja?

00:10:57: Das Renaissance-Hotel gibt es ja heute noch in Großebleichen.

00:11:00: Da hat man mich angenommen als Kommi, Dömischefterant wie das so heißt... Punkett-Kellner eigentlich, also Tagung und so.

00:11:10: Und damals sogar noch als Österreicher der nicht in der europäischen Gemeinschaft war.

00:11:17: Also war ich an sechster siebter Stelle um den Job überhaupt zu kriegen.

00:11:20: Es gibt ja dann so Kategorien, es gibt heute noch dass selbst Geflüchtete oder Menschen vorrecht gehabt hätten auf dem Job.

00:11:26: aber das Hotel hat gesagt ne wir wollen den jungen Mann Gott sei Dank und haben sich dafür eingesetzt.

00:11:32: Ausländerbehörde, Aufenthaltsgenehmigung.

00:11:34: All diese Dinge hab ich alle mitgemacht aber es glaubt man nicht wenn wir aus Österreich kommen.

00:11:37: Ja das ist schon fast.

00:11:40: Da denkst du ja er gehört doch irgendwie auch zusammen hier in Deutschland.

00:11:46: Auslinderbehörd war damals im Pieberhaus wo heute das Unserktheater ist und da stand.

00:11:50: ihr muss ich auch dreimal hinlaufen bis ich wusste wo ist der Automat?

00:11:53: Und dass du nicht erst um acht Uhr ankommst sondern schon um drei Uhr morgens vielleicht da stehst ... einmal um die Ecke rum, mit dem Kopfhörer-Burgmann damals noch ein Buch in der Hand.

00:12:00: Damit du dann drei Stunden später weißt... ... wo du deine Nummer ziehst!

00:12:03: Ja alles, wenn ich jetzt da drüber nachdenke ist er ja nicht?

00:12:05: Wahnsinn!

00:12:06: Aber du hast den Job gekriegt!

00:12:08: Ja immerhin

00:12:09: ne?!

00:12:09: Damit hat es angefangen.

00:12:11: Erinnerst du dich an deinen ersten Tag in Hamburg?

00:12:15: Ähm...

00:12:16: So dein erster Hamburgbesuch?

00:12:18: Ja das war.... Ob es der erste Tag war, weiß ich nicht mehr genau.

00:12:24: Ich weiß nur, dass ich bei Freunden hier war um ihren Job zu suchen und mich vorzustellen.

00:12:29: Und dann war ich aber in Innenstadt und da fand ich Planten und Blumen so toll.

00:12:32: Da bin ich natürlich in dem Park hin und hab mich hingesetzt, hingeliegt.

00:12:38: Also ich war jetzt nicht auf Vorstellungsreise.

00:12:40: Ich erinnere mich einer der ersten Orte in Hamburg war Planten & Blumen, das sich das ganz großartig fand.

00:12:46: Also

00:12:46: gar nicht Hafen?

00:12:48: Schon auch.

00:12:50: Aber vom Gefühl her war das, glaube ich, das Erste.

00:12:52: Weil ich hinterher dann auch noch meinen Bekannten sagen musste, wieso ich jetzt nicht drei Hotels angelaufen hatte oder so, sondern nur rumgesessen und umgekommen kann.

00:12:58: Ich hätte nur

00:12:58: Blumen mit die Sonne auf den Bauch scheinen lassen.

00:13:00: Genau!

00:13:00: So ist es.

00:13:01: Schön ist es?

00:13:02: Ist

00:13:02: da ja auch schön.

00:13:03: Das ist keine Frage.

00:13:04: aber ich dachte du wärst direkt zu am Hafen gelandet und zack verliebt, Schock verliebte.

00:13:10: Hafen war immer im Blickfeld erst wirklich im beruflichen Sinne, als ich im Renaissance-Hotel gearbeitet hab.

00:13:17: Die haben die Buffets geliefert für die Meierschiffe.

00:13:20: Meine ersten Einsätze dort waren ja als Kellner und also ich Hotel nicht mehr wollte.

00:13:24: warum auch immer es war immer irgendwie so.

00:13:26: ein Gefühl hat mein Wirtschaftsdirektor gesagt pass auf du kennst doch die meierschiffe.

00:13:30: die brauchen da jetzt jemanden im Büro wenn du einen neuen Job willst geh doch da mal hin.

00:13:33: Und dann kam Hafen wirklich in den Blick für mich erst.

00:13:36: Ach Du hast ... Du hast ähm Dort am Buffet Auf der Barkasse Schnittchen verteilt

00:13:43: Also auf der Commodore, was ja immer noch mein Schiff ist so.

00:13:46: Da waren meine ersten Einsätze als kleiner Kellner in Uniform vom Renaissance Hotel.

00:13:51: Und schon wieder kein Buffet dabei?

00:13:52: Fällt dir was auf?

00:13:54: Wir werden hier nie verköstet

00:13:55: ... Ich hab nix mitgebracht!

00:13:57: Irgendwie, weiß ich auch nicht... Ja aber wir sind ... naja wenn man's genau nimmt, sind wir die Gastgeber und wir haben nie ein Buffet gekriegt.

00:14:03: Genau, ich habe auch keinen Buffett gekrieg.

00:14:05: Okay ähm ... Was brauchst du?

00:14:07: Ich telefonier.

00:14:08: Nee,

00:14:08: ich wollt grad sagen kannst du da nicht mal mit Olivia schnacken?

00:14:12: bitte

00:14:12: Das mach ich hinter Olivia.

00:14:13: Da ist

00:14:15: Olivia raus!

00:14:16: Olivia ist raus, was brauchst du?

00:14:18: Ich ruf an und liefern sie.

00:14:19: Was hättest du gerne?

00:14:22: Vorsicht mit dem, was du dir jetzt wünschst.

00:14:23: Ja, ich überleg mir etwas fürs nächste Mal.

00:14:25: Aber dann ist Ruby nicht mehr da.

00:14:27: Ist auch schlecht.

00:14:28: Du bist fein.

00:14:29: Ihr könnt ja sonst noch mal Bescheid sein, was beim nächsten Mal gibt.

00:14:31: Vielleicht schau euch kurz rum.

00:14:32: Dann

00:14:32: kommst du schnell wieder... Oder kommt die Commodore, wenn

00:14:35: wir fahren lassen.

00:14:35: Und ihr kommt da mal lang.

00:14:36: Genau, das ist kein

00:14:38: Problem.

00:14:39: Also da bin ich dabei.

00:14:40: Ich auch.

00:14:42: Krieg ich alles noch hin.

00:14:43: Was man vom Grund auf lernt, vergisst man nicht oder?

00:14:46: E-Band!

00:14:47: Drei

00:14:47: Teller tragen und Tisch eindecken

00:14:49: usw.,

00:14:49: das ist auch eine gute Schule gewesen muss ich ganz ehrlich sein.

00:14:52: Es waren auch noch Zeiten wo der Ton auch ein bisschen rauer war ne?

00:14:56: Ja

00:14:56: ja das ist nicht so weit gespielt wie heute.

00:14:58: Also

00:14:58: der Kükenchef damals noch in Lech.

00:15:00: also da haben wir durchaus auch mal eine Klosche hinterher gekriegt.

00:15:03: Gerade

00:15:04: in der Küche geht's ja teilweise richtig

00:15:05: ab.

00:15:05: Wenn der warme Teller nicht rausgeht und der Koch hat sich müh gegeben, dann kann er auch mal knallen.

00:15:11: Damals?

00:15:12: Ja,

00:15:12: ich hab meine Lehre in der Speicherstatt gemacht.

00:15:16: Ich habe bei Wolters und Söhne im holländischen Brok in den Böden Talimann oder Siebender-Kontrolleur

00:15:25: gelernt.

00:15:26: Und meiner Aufgabe bestand das erste halbe, dreiviertel Jahr von ... morgens um sechs bis vierzehn Uhr, also immer die Frühschicht.

00:15:34: Kaffee, Kakao, Gewürzersäcke den ganzen Tag schmeißen?

00:15:38: Nur schmeißend!

00:15:39: Und als Abwechslung durfte ich dann mal die Böden fegen und je nachdem wie groß die Partie war waren es zwischen zweihundert und zweitausend Quadratmeter handgefegt.

00:15:47: Wenn du es nicht richtig gemacht hast oder es ist nie richtig gemacht hat der Meister gesagt hoch gekommen.

00:15:51: nur einmal nochmal beim.

00:15:55: Die ersten Mal habe ich es noch gemacht, beim anderen die anderen Male habe ich noch mal alles klar.

00:15:59: Hab mich eine halbe Stunde auf den Boden

00:16:00: gesetzt

00:16:01: und hab dann gesagt so fertig und da war's auch immer okay.

00:16:04: Aber

00:16:05: wenn wir nicht richtig gearbeitet haben... ...hab' ich damals doch einen Griebemennarsch gekriegt.

00:16:10: Griebene sind die, womit du Säcke schmattest.

00:16:12: Das ist ein Zwei-Stahl-Szene, das ist der Holzgriff.

00:16:15: Damit du so den Jute sagst anpacken.

00:16:17: Wenn dich nicht richtig schnell gearbeitet habt, am meisten haben wir das Ding in den Arsch gehauen!

00:16:21: Mein Arsch war teilweise aus, als ich vom Scheiß-Vampier vergewaltigt wurde.

00:16:24: Das

00:16:25: ist ja richtig gefährlich!

00:16:27: Ich meine ... in der Küche wird die nur

00:16:29: eine Schuhe?

00:16:29: Ja, das war der Ton am Hafen.

00:16:31: Bewege dich du Faulschwein knack an!

00:16:34: Ja, Chef, ja, Meister!

00:16:36: Da wär keiner auf die Gegend zu sagen, ich möchte nicht, dass sie so mit mir sprechen.

00:16:39: Sie dürfen mich nicht anfassen.

00:16:41: Ich möchte das gerne besprochen haben im Safe Space oder was.

00:16:45: Aber das

00:16:46: ist schon ganz schön hart,

00:16:47: ne?!

00:16:47: Der hätte mich aus dem Müll geschmissen.

00:16:50: Oder nicht?

00:16:51: Das hast du

00:16:52: nicht mitgegeben.

00:16:52: Du saßst

00:16:53: ja gar nicht auf, oder so ...

00:16:55: Ja!

00:16:56: Als du in Hafen eingestiegen bist, saßt du im Büro.

00:17:00: Da ist nix geflogen, ne?

00:17:01: Und da hattest du ja offensichtlich auch ein sehr enges Verhältnis zu deiner Chefin, deiner Dame liegen.

00:17:07: Sonst hätte sie ja deiner Mutter nicht deinen Coming-Out präsentiert!

00:17:12: Es war

00:17:12: ja im Grunde Familienbetrieb sogar ich würde sagen selbst gefühlt bis letztes Jahr für mich unter meiner Führung und das war damals Frau Juncker als Kaufmenschelgeschäftsführerin und ihr Mann der Enkel des Gründers.

00:17:25: Der war der Parkassenschipper und der Techniker und wir hatten damals glaube ich sechs oder sieben Schiffe also ein paar weniger und da bin ich halt so reingerutscht.

00:17:35: Ich war Anfang zwanzig, sah glaube ich wesentlich jünger aus.

00:17:38: dass mir Frau Juncker dann irgendwann auch gesagt das sie meinte so ja es hatte ein bisschen Not am Mann als ich mich vorgestellt habe.

00:17:45: aber naja ich probiere es mal mit dem Kind und dann habe ich mich da wirklich relativ gut eingearbeitet.

00:17:51: Ich war ja auch nicht in der Administration im Hotel, also ich hab zwar ein Jahr lang im Einkauf hier im Renaissance Hotel gearbeitet aber ich habe ja Computer- und Büro nicht wirklich gelernt vorher.

00:18:03: Und das habe ich dann als Learning by Doing mit Buchungssystemen und alles was Schiffe anging und Gruppen und so und dann ging die Reise los.

00:18:10: Dann war ich plötzlich mit dem Hafen drin und habe mich da glaube ich relativ gut geschlagen.

00:18:16: Ja, muss ja so sein.

00:18:17: Dein Chef hat dir glaube ich auch schon relativ früh prüfe Zeit ... dass du den Laden irgendwann mal übernehmen wirst?

00:18:27: Also

00:18:28: mit einundzwanzig bin ich da angekommen und als ich zwanzig war dann hieß es irgendwie so man muss sich bis dahin wohl schon so gut gewesen sein das sie gesagt haben pass auf wenn nur dreißig bist dann hören wir auf Wow.

00:18:39: Und da hab ich gesagt, ja... Nur kein

00:18:40: Druck aufbauen!

00:18:43: Kein Problem!

00:18:44: Ich konnt's mir damals wirklich nicht vorstellen weil die beiden wirklich die Seele der Firma waren allen voran fra Juncker, Ruth Juncker Weil sie halt mit den Gästeführern und dem Busfahrer Mit allen die da so kamen.

00:18:54: Sie war so die Anlaufstelle für alle.

00:18:58: Das hat sie dann aber wirklich, das wird es mir nicht übel nehmen.

00:19:01: Aber so war's auch.

00:19:03: Ich bin da so reingewachsen, dass sie sich sukzessive rausgezogen hat ohne dass ich sie irgendwie gemerkt habe, dass ich plötzlich ja da im Ruder stehe und sie teilweise nur noch am Wochenende da war.

00:19:13: Und eine Woche vor meinem dreißigsten Geburtstag hatte sie tatsächlich also Bernhard Hinsen ist schon ein Jahr vorher aus der Firma heraus.

00:19:19: Da hat er sich zurückgezogen, da hatten wir dann auch einen Techniker und Ruth Juncker hat eine gute Woche von meinem Geburtstag vor meinem Dreißigstem.

00:19:27: Die Geschichte habe ich schon so oft erzählt.

00:19:29: Jetzt zieh sie noch mal!

00:19:31: Sonntag, Nachmittag, Hafengeburtstag... Ich hab mittelmeier Geburtstag und immer Anfang meines Hafengeburtstag Und dann ist sonntage meist die Auslaufparade zum späten Nammentag.

00:19:38: Wir sitzen da im Büro gegenüber acht Jahre an einem Tisch quasi Rudjunger steht auf und sagt, nehmt ihre Handtag, ich gehe.

00:19:45: jetzt Sag ich, ja alles klar.

00:19:47: Ich muss noch Geld zählen aufräumen, was auch immer so zu tun war.

00:19:50: Sagt sie, ja ich bin da jetzt mal weg und dann war ein langes Wochenende.

00:19:53: auch schon gesagt ist jetzt ja alles gut tschüss sagt Sie glaubt du verstehst jetzt nicht genau was ich meine?

00:19:59: Du wirst nicht nächste Woche dreißig!

00:20:02: Ich gehe jetzt.

00:20:04: Hat ihre Handtasche genommen hat Feiern gemacht und ungelogen bis heute nie wieder im Büro gewesen.

00:20:11: Nein

00:20:12: Ja Die Frau macht klare Ansagen.

00:20:15: Ich meine, wenn sie sagt ... Sie geht ihr?

00:20:16: Ja, ja!

00:20:17: Wahnsinn.

00:20:18: Und das ist natürlich für mich ein großes Glück gewesen.

00:20:20: Am Ende konnte ich selber nicht ganz glauben.

00:20:22: Ich hatte die beiden aber auch noch lange im Rücken, sprich im Brainstorming und so weiter.

00:20:28: Und ich war ja auch zehn Jahre mehr oder weniger Geschäftsführer ohne Haftung.

00:20:33: Das heißt, ich hab den Laden weitergeführt.

00:20:34: Ich konnte in meine Form gießen, meinen roten Faden reinbringen was auch ... einfach entstanden ist.

00:20:40: so und ich hatte aber bis zu meiner Übernahme, wo im Januar zwanzig treizend habe.

00:20:46: Ich freigearbeitet.

00:20:48: die Haftung für das ganze Geschäft lag immer noch bei den beiden Alten, sag ich mir so.

00:20:53: Und da muss man froh sein, dass die einem das zu überlassen haben.

00:20:56: Das

00:20:56: ist ja sehr fair!

00:20:57: Also es hab' ich auch noch nicht gehört, dass jemand wirklich zehn Jahre sagt, du machst das schon aber wir stehen für deine Fehler gerade wenn du's hast?

00:21:05: Ja, wär so gewesen.

00:21:06: also deshalb, da müssen wir froh sind... Dass es zehn Jahre gedauert hat, muss man auch ganz ehrlich sagen war irgendwie glaube ich gar nicht angedacht.

00:21:14: Wir hatten schon ab fünf Jahren zu gucken, wie kann ich es übernehmen?

00:21:18: und so weiter.

00:21:19: Aber es lief das Geschäft brummte wir haben Schiffe gebaut und umgebaut usw.

00:21:24: Und irgendwie hat's dann halt zehn Jahre gedauert bis wir wirklich uns einig waren dass ich tatsächlich dann Inhaber von dem Ganzen wurde ja.

00:21:31: Aber wie war das?

00:21:32: Also du bist dann Montagmorgen wieder ins Büro nachdem sie ihren Abgang gemacht hat und hast du da erstmal angerufen Ruth heißt sie?

00:21:40: Ja.

00:21:40: Ruth, kommst

00:21:41: du noch oder

00:21:43: war das klar?

00:21:44: Wir kannten uns sehr gut.

00:21:45: also es war wirklich fast Familienanschluss für mich so die beiden und im Endeffekt war mir klar dass diese Ansage steht.

00:21:53: Also da war nichts dran zu rütteln.

00:21:54: Und

00:21:54: dann sagst du Montag alleine.

00:21:55: ...

00:21:56: war ich sowieso unter der Woche meistens mit dem Büroteam, da waren noch ein zwei Damen im Büro.

00:22:01: Und das hat sich dann einfach so ergeben und ich hatte immer die Rückentdeckung wie gesagt, konnte ja nochmal anrufen wenn Fragen waren aber... Ich habe im Nachhinein begriffen, wie sehr gut man mich wirklich eingearbeitet hat dass eigentlich nur wenige Stammkunden oder die eng oder befreundet waren auch Thema Freundschaft-Freundschaft hatten mit Ruth Dass die nur gemerkt haben, oh die ist ja gar nicht mehr da.

00:22:26: Im großen Ablauf war ich schon so drin, dass das eigentlich kaum aufgefallen ist.

00:22:31: Na dann hab' ich halt gemacht!

00:22:32: Das war ja so... Habt

00:22:33: ihr euer Büro immer noch auf dem Po- also oben an den Landungsbrücken oder?

00:22:37: Genau Wir haben eins unten an der Brücke zwei, da ist die Urzelle von Bacassanmeyer quasi auf dem Ponton.

00:22:43: Und wir haben oben an der Berge sechs rechts neben Hard Rock Café.

00:22:47: Also ganz links ist der Urturm und wir sind auf der rechten Seite.

00:22:51: Ich war auch ganz stolz damals als ich dann diese goldenen Bacassen-Meier-Lettern an dieses historische Gebäude anbringen lassen durfte.

00:22:57: Das war schon für mich auch ...

00:22:59: Kann ich schon holen?

00:23:01: Da war mir jetzt richtig Hamburg!

00:23:03: Hat dich das im ersten Moment aber überfordert?

00:23:05: oder war das so... Ja, okay.

00:23:07: Ne, ich mach das jetzt?

00:23:08: Nee, ich glaub ... Ich war einfach so gut dabei, dass die Überforderung gar nicht gespürt hab.

00:23:14: Ich kann nicht mal sagen, es blieb mir nichts anderes über.

00:23:16: Ich hab's gerne gemacht.

00:23:18: Es ging mir vieles leicht von der Hand und nicht alles.

00:23:22: Du musstest dich einarbeiten, aber die Vorjahre waren auch ganz gut.

00:23:26: Und ich hab's schon genossen da in eigener Regie alles zu machen zu dürfen.

00:23:31: Das war schon gut!

00:23:32: Hast

00:23:32: du's weitergeführt wie ... die es aufgebaut haben?

00:23:36: oder hast du gesagt, so jetzt mache ich meinen Stiefel?

00:23:39: Nee also du hast da durch den Stammkunden, also die Kunden übernommen und so weiter.

00:23:44: Ich habe nach und nach meinen roten Faden reingebracht bin ein bisschen punter geworden und hab Schiffe ... wir haben dann auch einen Schiff ge- Die Hanse Art wurde dann gebaut, da war Bernhard Hinson noch mit dabei.

00:23:57: Dann haben wir doch einen Fahrgeschiff dazu geholt und letzten Endes am Ende waren es ja zehn Schiffe die.

00:24:02: ich hatte jetzt bis letztes Jahr in Eigenverantwortung Und da habe ich nach und nach versucht so ein bisschen die in der Branche sichtbarer zu werden.

00:24:10: das war so mein Ding.

00:24:11: Ich wollte einfach ein bisschen das Gewerbe Sichtbarer machen.

00:24:16: Ich musste mich auch behaupten da unten dass ist ja nach wie vor Nein, das ist kein Ponyhof da unten.

00:24:22: Das ist ein großes Dorf und dann musst du dich schon so ein bisschen durchschlagen Und ich habe das irgendwie auf meine Art und Weise gemacht.

00:24:30: Ich war mit Sicherheit immer etwas der Softere von allen.

00:24:33: Ich war sehr kultur- und kunstverbunden und hab das am Bord geholt und habe damit nach und nach tatsächlich auch glaube ich meinen eigenen Weg gefunden.

00:24:42: Schon die Kunstbackassen hast Du ja gemacht?

00:24:45: Genau Wie

00:24:45: viele sind das?

00:24:46: Wir haben jetzt sechs Stück und haben vor fünfzehn Jahren angefangen, dass ich gefragt wurde von Frank Bürmann Künstler und fast parallel Michael Fritz vom Yvon Conakva.

00:25:00: Können wir nicht mal eine Barcasse bemalen?

00:25:04: Ja, warum nicht?

00:25:05: Machen wir mal ne so.

00:25:06: Und dann haben wir wirklich zwölf Mal Schiffe neu gestaltet und so.

00:25:10: Letzten Ende ist ja eine Udo Lindenberg-Panik bei Kassen.

00:25:15: Die Endstahl.

00:25:16: So meinen Heimatschiff quasi.

00:25:17: Da kommen wir aus dem Endstall.

00:25:19: Richtig cool!

00:25:21: Das hat glaube ich bei Kassens Meier schon anders dastehen lassen.

00:25:25: Dadurch war ich auch immer präsenter als andere.

00:25:28: Es gibt aber auch Kollegen die wollen gar nicht präsent sein.

00:25:31: Ich mochte das ganz gern.

00:25:33: Und schönen Gruß übrigens an Olivia, die ersten Olivier-Touren waren ja auch bei uns auf der Commodore.

00:25:40: Dann wurde sie immer größer und dann wurde gewechselt zur Firma Abicht.

00:25:45: Ja.

00:25:45: Sagt Oli, wir sind schön gut?

00:25:47: Das ist wieder bei mir!

00:25:48: Ja

00:25:48: ich werde

00:25:48: dir das ausrichten.

00:25:50: Hättest du übrigens in Österreich

00:25:52: jetzt... Ach

00:25:53: so, super!

00:25:54: So schießt sich der Kreis.

00:25:56: Ich glaube am Sonntag ist sie in Österreich.

00:25:58: Okay, das ist so gut ja.

00:25:59: Also nur dazu.

00:26:01: Das war natürlich damals toll dass das fing dann gerade an.

00:26:04: Ich glaub da gab es die Leben auch noch nicht alle so und ich kannte Oli natürlich auch vom Ausgehen Und dass dann die Idee kam mit der Hafenrundfahrt, fand ich super.

00:26:13: Dass wir das mit anstoßen konnten ja.

00:26:16: Das läuft auch immer noch wie geschnitten

00:26:19: worden wäre.

00:26:19: Ja, genau.

00:26:20: Jede

00:26:20: zweihundert vierzehn Tickets im Maus verkauft.

00:26:25: Wahnsinn ne?

00:26:26: Du hast

00:26:27: ja auch ein gutes Prinzip ne!

00:26:28: Ja

00:26:28: macht dir aus dem Baas.

00:26:29: Ist ein tolles Ding.

00:26:30: also die Leute haben Spaß die gehen am Bord und ich habe es ja auch mitgemacht mehrmals so... Nicht froh, aber wir hätten es in der Größenordnung nicht mehr bedienen können mit unserer Commodore.

00:26:43: Deshalb war dieser Wechsel gar nicht so verkehrt damals.

00:26:45: und wie haben auch gemerkt dass parallel im Tourismus die Zahlen gestiegen sind?

00:26:50: Und ich musste die Commodore immer dann drei Stunden vor herausnehmen um sie vorzubereiten, deshalb war dieser wechsel zur Abicht für beide Seiten glaube ich ganz gut und ich konnte das Schiff weiter vollmachen und einsetzen und Haferundfahrten machen.

00:27:02: Aber ich erinnere mich gerne dran.

00:27:03: Ja, aber

00:27:04: jetzt ist ihr wieder bei

00:27:05: euch Genau.

00:27:07: Demnächst muss ich mal am Bord gehen, hallo sein glaube ich.

00:27:09: Ja

00:27:09: macht das

00:27:10: doch.

00:27:10: Habe ich noch nicht

00:27:10: gemacht dieses Jahr?

00:27:11: Wenn du die Zeit hast und die Zeit

00:27:13: findest... Die nehme ich mir.

00:27:15: Wie lange ist ein Arbeitstag für dich?

00:27:19: Also viele Stunden.

00:27:21: Boah!

00:27:22: Das ist unterschiedlich.

00:27:23: Ich sage mal rückblickend waren das schon.

00:27:25: also Ich war bisher wirklich rund um die Uhr erreichbar.

00:27:30: Du hast deine Hardware, die Schiffe da unten liegen.

00:27:33: Die sind immer einsehbar und nicht begehbar aber sie liegen ja frei.

00:27:38: Jeder kann da ran.

00:27:39: Und das heißt im Sinne der Fusion jetzt mit Abig habe ich schon gemerkt in dem Gespräch im letzten Jahr was für ein ihrer Druck das eigentlich war mit allem zusammen also die Verantwortung fürs Personal, für die Crew, für diese Schiffe usw.. Aber da waren ... im Sinne Netzwerk und in Hamburg präsent sein.

00:27:59: Ach, vierzehn Stunden, sechzehn Stunden je nachdem ne?

00:28:02: Wollte ich gerade sagen... Ich

00:28:03: fings morgens an, dann geht's der Tagesablauf,... ...dann hast du abends Veranstaltung,... Aber der ist ja dabei

00:28:08: eigentlich,

00:28:09: oder?!

00:28:09: Den schläfst

00:28:10: du dann mit!

00:28:10: Der ist dabei, genau!

00:28:12: Immer noch deinen

00:28:13: Anaband nach, wenn nicht genau!

00:28:16: Der möchte

00:28:16: das auch,

00:28:17: ja?!

00:28:17: Doch, wir gehen ja gerne so zweit durchs Leben und ich mittlerweile ... ... nehme ich Termine auch nur an, wenn wir wirklich auch zu zweit aufschlagen dürfen.

00:28:27: Ja

00:28:27: es ist so!

00:28:28: Ist doch gut

00:28:29: oder?

00:28:29: Das sehr gut!

00:28:30: Und das ist eine super Rückenteckung, was kann ich vielleicht auch sagen... Ich bin zwar bunt und kann hier reden,... ...das bin ich aber nicht immer.

00:28:36: Es gibt noch ganz viele Bereiche wo ich wenig Ahnung habe und mich zurückziehe,... ...dafür hab' ich Norbert an meiner Seite der eine unglaubliche Allgemeinbildung hat,... ...dann lass' ich ihn reden dann steh' ich... Daneben trinken wir ein Bierchen und freuen mich, dass ich mal ruhig

00:28:47: sein kann.

00:28:49: So definiert es!

00:28:50: Ich Partner schaffe.

00:28:51: Wir teilen uns das gut auf und ich glaube, wir haben auch ... Ich kann nur froh sein, so jemand an der Seite zu haben, wie gesagt seit einundzwanzig Jahren diese ganze Verantwortung und diese Firma in die Richtung zu schieben wo wir hingegangen sind.

00:29:05: bis heute ging nur indem ich in der privaten Welt ruhiger geworden bin.

00:29:11: Ich

00:29:11: weiß genau, wovon

00:29:12: du sprichst?

00:29:13: Weil ich sage, was Nachtleben in Hamburg alles wunderbar ist.

00:29:16: Was ich als junger Mensch sehr genossen hab ... Hätte ich ... ja?

00:29:21: Irgendwas piept!

00:29:23: Okay,

00:29:24: ne mehr.

00:29:24: Also das Nachtleben im Jugend alles wunderbaar.

00:29:27: Aber ich hätte die Firma nie so führen können und in die Richtung lenken können, wenn ich das weitergemacht hätte.

00:29:33: Kann wahrscheinlich auch keiner.

00:29:34: Irgendwann hört das auch auf, irgendwann macht's nicht mehr so Spaß?

00:29:37: Nee

00:29:38: und es verschieben sich die Prioritäten.

00:29:40: Es ist ja auch gesund!

00:29:41: Wir wollen ehrlich sein, wenn wir alle im hohen Alter noch ... Na ja du bist ja nachts viel unterwegs.

00:29:49: Ich hab mich aber aus der Nacht ja auch zurückgezogen.

00:29:54: So gut es geht, sondern ich mach jetzt nur die Kultkitztouren.

00:29:57: Und das ist ja nicht weniger anstrengend, dass du da ... Den allein Unterhalter, das machst und ich hab auch zwölf bis dreizehn Touren die Woche persönlich.

00:30:08: Und am Wochenende drei hintereinander,

00:30:10: d.h.,

00:30:10: in sechs Stunden am Sabbeln laufen... Wenn du sechs Stunden lang entertainst und man kann das auf der Straße ... Das ist die Königsdisziplin!

00:30:19: Auf der Bühne hast du dein Publikum was dir wohl gesonnen ist.

00:30:24: Da passiert rechts und links nichts Überraschendes.

00:30:28: hier auf dem Geets Egal, um jede Ecke du kommst kann immer eine neue Situation sein.

00:30:35: Es ist kräftig, es macht Spaß und ich liebe diesen Job keine Frage.

00:30:40: Aber wenn nicht meine Frau vor zehn Jahren kennengelernt hätte ... Da war ich auch ... Und da war ich ... ... dreiundvierzig.

00:30:47: Zweiundvierzig war ich damals.

00:30:51: Da war Ich immer noch lustig beisammen mit Party- und Kids.

00:30:55: ... an der Tür und danach noch weiterziehen.

00:30:57: Und dies, und das usw.

00:30:59: Und meine Frau, ohne dass sie mich da in die Richtung gedrückt hat, habe ich von... Also ich selber habe gemerkt,... ...ich muss was ändern!

00:31:09: Ich muss mal den Kurs drehen.

00:31:11: Und so... Sonst wäre ich heute auch nicht da wo ich bin.

00:31:16: Aber es gibt diese Momente.

00:31:17: Und ich bin ja mittlerweile schon seit... ...zweiundzwanzig Monaten Großvater.

00:31:21: Ah,

00:31:21: Glückwunsch!

00:31:22: Toll!

00:31:22: Ich

00:31:22: hatte einen kleinen Begel.

00:31:24: Ja!

00:31:26: Der macht natürlich auch sehr viel

00:31:28: Freude.

00:31:28: Ja, ich glaube es ist ... Das ist der ganz normale Lauf im Leben das sich die Dinge verändern verschieben und so weiter.

00:31:34: Ich möchte überhaupt nichts missen alles gerne gemacht und so viel Spaß gehabt.

00:31:38: aber Es ist doch auch gut jetzt wie gesagt mit der Fusion mit Abit dass ich mich dadurch sogar ein bisschen befreiter fühle weil Kompetenzen und Arbeitsweisen sich verschoben haben und ich noch freier sein darf was auch so gewünscht ist und was ich mir auch erhofft habe.

00:31:56: Und ich spüre es mittlerweile ein bisschen, ja.

00:31:58: Schön!

00:31:59: Das ist doch schön!

00:32:00: Zwischendurch

00:32:00: einmal eine Ordnung weil das weiß natürlich nicht jeder, dass vor ein paar Monaten also Anfang des Jahres bei Kassenmaier und die Abicht Elbrederei fusioniert haben eigentlich zwei über viele Jahre große Konkurrenten im Hafen... Also das ist schon so Ui, die machen jetzt gemeinsames Ding so.

00:32:21: Ach, die waren doch bestimmt auch hutsch zueinander da unten an den Landungsbrücken!

00:32:29: Wie ist das überhaupt dazu gekommen?

00:32:31: Aus wirtschaftlichen Gründen?

00:32:33: oder warum habt ihr es gemacht?

00:32:34: Eigentlich nicht.

00:32:34: Es war einfach eine große Veränderung da.

00:32:37: Wir haben alle Corona erlebt und das haben wir gut hinter uns gelassen – auch ich mit Bacasson-Meyer.

00:32:43: Ich muss immer noch dazusagen dass ich das ein dreißig Jahre machen durfte ... mit allem sehr glücklich war und ein sehr, sehr tolles Team hatte.

00:32:51: Ein gewachsenes Team, ... ... zwanzig Jahre bei mir, ... ..."Fünfzehn Jahre und so weiter".

00:32:56: Und man kam auf mich zu, also einen Trager kamen wir für mich zu,... ... der die Elbrederei, also Rainer Abit-Elbrederei... ... gekauft hat übernommen hat, also vom Ehepaar Abit übernommt hat,….

00:33:08: …und parallel mich angesprochen hat und meint mein Schubi….

00:33:12: …wollen wir nicht mal gucken ob wir nicht zusammen die Reise machen wollen?

00:33:15: Ja!

00:33:15: Wir waren immer Konkurrenten, ich wird… Tatsächlich eher sagen Mitbewerber, weil ich glaube dass vor allem Rainer Arbricht schöne Grüße.

00:33:24: der Senior durchaus gesehen hat was Hubert Neubacher leistet und wir haben großen Respekt füreinander gehabt.

00:33:32: Ich immer vor Arbeitsleistung und Lebensleistungen Das heißt, ich hab immer noch wenn Menschen was erreichen im Leben also auch in Richtung Alter.

00:33:40: Also ich guck immer eher nach oben sein.

00:33:41: Wow!

00:33:42: Was haben die gemacht und so?

00:33:43: Es war sogar bei Kapitän Heinenprüsse so.

00:33:45: wo ich immer dachte war mit dem nicht immer einer Meinung.

00:33:47: aber das der im Leben geschaffen hat war auch irre Und es war bei Rainer Abich genauso.

00:33:51: Deshalb waren wir nicht spinnefeind So und ich war sowieso als kleinerer immer der Der auch an gewissen Tagen zu wenig Schiffe hatte.

00:34:00: Wir hatten zehn Dann am Ende.

00:34:02: Und es gibt natürlich so Piektage, Hafengeburtstags, Westau und

00:34:06: Co.,

00:34:06: wo du dann sagst das reicht mir nicht ich habe noch zu viel zu tun und damit hab' ich auch die Kollegen bisschen mit bedient.

00:34:13: Ich hab gesagt beim Kollegen Glitscher oder Gregor's hinten.

00:34:15: also ich hab immer mit allen Gutes Verhältnis gepflegt soweit wie möglich.

00:34:19: Dann war ich ja irgendwann der Außenminister Für die Branche?

00:34:23: Ich war nie der Sprecher da bei Kassen, aber irgendwie war immer Hubert Neubacher einer, der angesprochen wurde.

00:34:29: Weil ich war der Demankante und ich glaube das hat einen... Für

00:34:31: alle bei Kassens!

00:34:33: So generell für Bakassen ein, einfach.

00:34:36: Ja, fürs Gewerbe so und natürlich haben wir ... Das ist ein Hardcore-Chop da unten sieben Tage die Woche.

00:34:42: Und im Endeffekt müssen wir auch alle wirtschaftlich sein.

00:34:46: Zurück zu Abicht.

00:34:47: also wir haben dann Ende ... ... vierundzwanzig wurde ich angesprochen.

00:34:51: Es gab davor auch schon mal einen Versuch übrigens.

00:34:53: Den hab' ich dann abgelehnt.

00:34:54: Und in vierund zwanzig kam auf mich zu und sagte wollen wir nicht unsere Kompetenzen, warum nicht zusammengehen?

00:35:00: Wie haben wir uns jetzt aufgeteilt?

00:35:01: Ich bin in der Geschäftsführung, ich habe meinen Betrieb verpachtet operativ mit allem drum und dran an die Elbredare Arbecht.

00:35:08: Und dort bin ich mit den Geschäftsführungen gegangen, also wir sind da jetzt zu dritt, mittragend als Inhaber-Geschäftsführerschafter und Fokukaita.

00:35:18: Die beiden sind operativ zuständig mit dem Team, die Schiffe vollzumachen, technisch in Ordnung zu halten Personal Und Hubert Neubacher ist quasi der PR-Manager, Außenminister, Podcaster und was auch immer.

00:35:33: Die Hobbys, die ich vorher schon machen durfte, die auch Bakassenmaier sichtbarer gemacht haben.

00:35:39: Er war immer der kleinste, einer der kleineren Betriebe!

00:35:43: Die Leute meinen immer, bei Kassen wäre der größte gewesen.

00:35:45: Aber ich war halt immer der sich-passte.

00:35:47: Ich hätte den

00:35:48: jetzt auch sehr groß gefunden oder?

00:35:50: Ja die Außenwirkung ist einfach von euch sensationell

00:35:54: gewesen.

00:35:56: Wenn mich jemand fragt, wenn mich jemand fragen würde und ich bin jetzt seit ... Ich bin jetzt dreieinfünfzig.

00:36:03: Ich bin acht, vier Jahre zu Hamburg.

00:36:05: Ich glaube mir waren Kassenfahrten gemacht als mit dem Allzeitamfer macht ihr auch mehr Spaß.

00:36:11: Bei Kassen Maier ist der erste, den man einfällt.

00:36:13: Dann kommt Abit und wenn ein bisschen überleben würde Prüße mir noch

00:36:15: einfallen.

00:36:15: Genau das sind ...

00:36:16: Bei mir würde Prüsse vor Abit kommen?

00:36:19: Bei mir wäre ... bei Kassen Meier herkommen,

00:36:22: dann würde Prüssel kommen!

00:36:24: Bei Prüsel hab ich erst wieder, als du das gerade gesagt hast ... Ja ja, Prüssell.

00:36:28: Weil ich hab überlegt, wie gibt's denn noch außer Meier und Abit?

00:36:30: Und dann war Prüsseln gar nicht so.

00:36:33: Aber bei Kassenmaier war für mich immer die Nummer eins.

00:36:36: Ich würde sagen, der Außenminister hat gute Arbeit gehabt!

00:36:39: Absolut!

00:36:40: Mit seinen schönen Zehntchiffen...

00:36:42: Ich muss dazu sagen ich hatte auch immer ... Große Lust, deshalb das mit Olivia.

00:36:46: Da hatte ich Bock drauf!

00:36:47: Das war einfach ... Und all die Dinge Kunst aufs Wasser zu bringen, Kultur-, Musikveranstaltung, ob Klassik oder Pop... Ich war immer, wir haben auch durchaus den einen oder anderen Prominenten am Board gehabt.

00:36:59: Ich bin ja auch immer dann der größte Fan dieser Person, die kommt.

00:37:02: Wer denn?

00:37:04: Den hat er

00:37:04: dir?!

00:37:06: Mein Highlight war wirklich Tina Turner.

00:37:08: Nicht dein Ernst, geil!

00:37:09: Zwei Stunden exklusiv fand ich super als sie hier das Musical vorgestellt haben über die Stage Fand ich großartig, so.

00:37:16: Und

00:37:16: da kam sie einfach ...

00:37:18: Mit ihrem Mann damals?

00:37:19: Genau.

00:37:19: und dann sind wir zwei Stunden durch den Hafen gefahren, genau.

00:37:22: Und du kannst kaum mit ihr reden!

00:37:24: Es musste dein Partner übernehmen, weil du

00:37:26: so aufgeregt warst.

00:37:28: Da haben wir natürlich uns fast nicht getraut, da musst du schon ... Wir haben alle mit Künstlern teilweise zu tun.

00:37:35: Du weißt immer nicht, wie ist die Person drauf?

00:37:36: Wie nah darfst du ran und so weiter.

00:37:38: War völlig entspannt alles gut also.

00:37:40: sie hat den Hafen genossen Und ansonsten habe ich natürlich immer das Glück gehabt dass die Bakassen als Fotomotiv Also wenn Künstler Künstlerin kommen was wollen Sie im Hintergrund?

00:37:50: natürlich Die Hamburg-Kulisse haben wie möglich gemacht.

00:37:54: Und irgendwann wissen das.

00:37:55: Fotografen und Redakteure, Redakteurinnen... Helene war ein paar Mal da, Udo natürlich wegen seiner Parkasse also da waren schon tolle Namen dabei.

00:38:04: Robbie Williams' Foto-Termin mit Management Management Management wo du am Ende gar nichts durftest eigentlich und der Typ natürlich normal und hier so hey bro wie geht's dir so ungefähr?

00:38:13: Das waren immer meine Highlights!

00:38:15: Und durch diese Highlights und diese Hobbies nebenbei hatte ich immer Leidenschaft Energie um auch das Alltagsgeschäft vernünftig zu machen.

00:38:23: Ich glaube, das hat mich immer so angefeuert ein bisschen.

00:38:25: Ja

00:38:26: klar!

00:38:27: Und es hat anscheinend gewerkt.

00:38:28: Vielen Dank...

00:38:29: Absolut,

00:38:31: absolut!

00:38:32: Kennen wir, ist uns ein Begriff.

00:38:34: Und wie ist es jetzt für dich?

00:38:36: Wie läuft es?

00:38:37: Ihr seid ja wahrscheinlich die erste Kennen.

00:38:40: der Entfaser ist vorbei.

00:38:42: Und das musste ich aber erst mal zu Recht ruckeln, oder?

00:38:46: Ich musste natürlich erst mal meinen Team einfangen und denen erklären was die Entscheidungen ... genau warum es dazu geführt hat.

00:38:53: Es war am Ende die Chance für mich keine Kinder zu sagen, was machst du irgendwann mit deinem Baby?

00:38:59: Jetzt hab ich's ja ein Dreißig Jahre gemacht und jetzt passt dir das Angebot so gut dass ich gesagt habe okay dann lass los!

00:39:05: Sag ich ganz bewusst, weil ich wollte auch nicht mit achtzig noch da unten sein müssen und nicht wissen wo die Reise hingeht.

00:39:12: Und jetzt war die Chance da.

00:39:14: in den heutigen Zeiten, wissen wir alle ist doch gut wenn man eine Lösung hat, die in die richtige Richtung geht.

00:39:21: Ich wollte mich ein bisschen befreien von Druck und von allen was mich doch auch beschäftigt hat und am Ende wollte ich die Flotte und die Crew auch in die Zukunft schicken.

00:39:30: so ein bisschen.

00:39:31: Jetzt haben wir ein halbes Jahr vorbei ... zugeben, die ersten Wochen und Monate waren auch für mich echt schwierig.

00:39:38: Es war schon eine Transformation, wo ich dich ein bisschen unterschätzt habe.

00:39:42: Weil ich dachte oh wow!

00:39:43: Wieso?

00:39:44: Du musst ja mit dir selber

00:39:45: umsehen... Was kann so schwierig sein?

00:39:46: Naja weil es ne größeres Unternehmen ist, weil es eine ganz andere Struktur hat, was aber wichtig ist.

00:39:52: Du kannst dein Unternehmen mit hundertundachtzig Mitarbeitenden und mit einundvierzig Schiffen die Brauchtstruktur.

00:39:58: Da brauchst du Hierarchien und da hat jeder seine Aufgaben.

00:40:01: Und das ist auch alles gut so, bei mir war es natürlich ein kleineres Team.

00:40:04: Und da waren Generalistinnen am Platz, die durften viel entscheiden und so... ...und da hat sie nur die Einiges geändert!

00:40:11: Ich glaube für die Kuh an Bord, für die Schiffsführerinnen und Decksleute weniger?

00:40:16: Weil die kennen sich sowieso

00:40:17: alle?!

00:40:18: Ja

00:40:18: ja!

00:40:19: Die wechseln untereinander, die kennen sich und sehen

00:40:21: sich auf der

00:40:22: Brücke.

00:40:24: Ich hab jetzt auch wieder Mitarbeiter auf den Schiffen eingetroffen, der sagt er hat das Gefühl ich würde ihn verfolgen weil vor fünf Jahren hat er ein paar Kassenmaier verlassen und ist zu Erbich gegangen, schwupp!

00:40:34: Da bin ich wieder, ne?

00:40:36: Ich bin dein Chef.

00:40:37: Genau nur

00:40:38: deine Wehen habe ich dann nachher zugestimmt.

00:40:40: Es

00:40:41: sind so Paar sogar.

00:40:41: Ich wollte dich einfach nur ärgern.

00:40:44: Das Gewerbe ist so überschaubo wir haben ja einen ... am Ende nicht groß.

00:40:50: Nee, ist ganz schön wenig Fläche!

00:40:51: Wenn du

00:40:52: die Mengen an Schiffe siehst und im Endeffekt wechseln, die auch alle mal durch, die hat er noch mit eingeschlossen

00:40:57: usw.,

00:40:58: das heißt unsere Teams kennen sich alle Von dem her, glaub ich.

00:41:03: Geht's da allen mittlerweile relativ gut?

00:41:05: Wie tickt der Hafen!

00:41:07: Weil du hast das ja schon ... Ja auch rau irgendwie so.

00:41:10: Auch im Umgang.

00:41:10: Ich

00:41:11: muss mich leider verabschieden.

00:41:12: Du

00:41:12: musst dich verab schieden, Schatzen rein.

00:41:14: Ich musste schon

00:41:14: los, ich muss arbeiten.

00:41:16: Das war ja jetzt hier privat

00:41:18: vergeben.

00:41:18: Na ja, das ist ja eine reine Privat- und schöne Veranstaltung hier.

00:41:21: Und

00:41:21: jetzt gehts ab.

00:41:23: Jetzt muss ich meine Kulti zurlaufen.

00:41:25: Oh, das is sehr schade.

00:41:27: Wir machen noch ein ganz bisschen ohne dich weiter.

00:41:29: Aber

00:41:30: nur ein bisschen.

00:41:30: Und vorne

00:41:31: an.

00:41:32: Ja, genau.

00:41:33: Das find ich schön!

00:41:35: Es war mir eine Freude.

00:41:36: Mir

00:41:36: auch.

00:41:36: Ich lasse mal deine Telefonnummer geben,

00:41:38: weil... Unbedingt.

00:41:40: Meld dich bei mir.

00:41:41: Lass mich alles da.

00:41:42: Lässt

00:41:42: du alles da perfekt?

00:41:43: Super.

00:41:43: Toi, toi, toi.

00:41:44: Bis demnächst.

00:41:46: Fabi, viel Spaß bei den Touren.

00:41:48: Vielen Dank.

00:41:48: Viele gute Leute.

00:41:50: Das

00:41:51: war rauser Aufregung.

00:41:52: Habe ich mir gedacht.

00:41:53: Tschau, bis bald.

00:41:53: Danke schön.

00:41:54: Tschüss.

00:41:55: So,

00:41:56: wo waren wir?

00:41:57: Wie tickt der Hafen?

00:41:58: Weil du meintest, das sei echt auch mal rau?

00:42:01: Ja.

00:42:02: Also sagen wir mal so, man muss es schon so sehen.

00:42:04: deshalb auch Sankt Pauli und also wenn er nochmal zurückgeht ich bin nach Hamburg gekommen Großstadt usw.

00:42:10: Und natürlich war Landungsbrücken Hafen für mich auch im ersten Moment da einzusteigen Auch eine ganz andere Welt.

00:42:16: aber Ich habe nur sich auch relativ schnell gemerkt.

00:42:18: Das ist genau diese Vielfalt die die Hamburg hergebt Die sankt pauli hergeb und dass ist an den landesbruck nicht anders.

00:42:24: d.h.

00:42:24: Wenn Du Authentisch bist fleißig bist ein Job machst du mit den Leuten normal umgehst oder direkt gerade drauf zu.

00:42:30: Du musst immer taff sein und sagen so geht es nicht, aber grade das macht ja aus und dass habe ich glaube ich über viele Jahre gelernt hab durch meine Arbeitsweise und durch mein Fleiß auch dem einen oder anderen bestimmt bewiesen was ist so was sich so kann und habt da auch Die Chance gehabt, Brücken zu schlagen.

00:42:49: Ich hab ja auch meinen eigenen Podcast.

00:42:51: Hubis Hafen schmerzt seit fünf Jahren und ich muss jetzt wirklich einen guten Freund erwähnen Odo von Odos Kaffeklappe mit dem ich in der ersten Staffel vor fünf Jahren mal gesprochen habe.

00:43:02: Und mit Odo ist etwas passiert was sich ganz großartig finde.

00:43:06: Im Gespräch sind wir draufgekommen, dass er – das muss ich wirklich erwähnen weil wir ja hier drüben an der Nordseite St.

00:43:12: Pauli so und Odo ist ja drüb im Hafen und das ist ja der Tafelhafen da sind ja die Männer und die wirklich malochen.

00:43:19: So.

00:43:20: und im Gespräch sagt dann Odo auch zu mir Hobi du weißt aber schon wie wir euch darüber nennen Zeichneen, so.

00:43:27: Ja das ist ja die Püppi-Seite da drüben.

00:43:29: Also wir sind in der Püppy-Seiter?

00:43:30: Ihr seid die Püpis!

00:43:31: Genau hier und drübend also auf der anderen Seite Plomenfoss und Lösen dahinten und weiter.

00:43:37: Das ist wirklich die, die ackern.

00:43:39: Ist auch so...

00:43:40: Ich wollte gerade sagen naja ganz unrecht hat er nicht.

00:43:42: Er hat vollkommen recht.

00:43:43: und dann haben wir gesagt da müssen wir was draus machen und das haben wir glaube ich jetzt drei oder vier mal gemacht.

00:43:48: Die haben dann Odos und Hobys Hafenturn gemacht Und haben die Leute zusammengebracht und da hatten wir echt Spaß dran.

00:43:55: Also ich, die Touristiker, wo ich ja viel drin bin und Podcastgäste so aus der ganzen Stadt.

00:44:02: Und Odo hat also die Hafenleute zusammengebracht und wir haben da ein eigenes kleines Netz weggebildet glaube ich weil es alles Hafenes ist, die Verbindung?

00:44:09: Und du merkst dann Ja!

00:44:11: Der Hafen tickt ehrlich

00:44:14: Auf beiden Seiten.

00:44:15: Aber auf einer ganz gradlinigen Weise, und das macht ihr so nicht Spaß.

00:44:20: Und dass sie mich da so etablieren konnte ... Ja!

00:44:26: Hast du das schon gelernt?

00:44:27: Weil ich finde, das ist ja auch dieses Raue, ganz ehrliche, direkte Raushaune irgendwie auch auf dem Kiez.

00:44:34: Das ist ja was... Ich schätze es total.

00:44:37: Ich finde das super.

00:44:39: Aber das begegnet einem wirklich ... Also im Prinzip nur hier, so Hafen, Sankt Pauli.

00:44:47: Und ich finde das muss man auch ... Ja, das muss mal mögen und vielleicht auch ein bisschen lernen?

00:44:53: Das muss man schon lernen.

00:44:55: aber ich glaub ... Ich würde sagen, zu meinen Anfängen habe ich da auch echt glaube ein bisschen Geschauspieler dann so getan als ob heute brauche ich mich nicht mehr verstellen.

00:45:05: Und ich weiß an welcher Stelle ich dann ein bisschen klarer sein muss aber das muss sich gar nicht mehr so oft weil im Endeffekt habe ich ja gezeigt wer ich bin und viele kennen mich nicht alle aber viele Wirkt durchaus so.

00:45:19: Das heißt eben, weil wir vorhin im Vorgespräch auch hatten.

00:45:21: klar ist es alles was jetzt Dragan macht oder Fokko die beiden Geschäftsführer und so weiter.

00:45:27: da muss es auch mal ein bisschen knackiger zur Sache gehen.

00:45:29: das habe ich auch das konnte Ich auch.

00:45:31: aber jetzt diese Mischung zu haben ist einmal ich mit den anderen beiden und dem ganzen Team Da auch vielleicht eine neue Unternehmensstruktur zusammenzuführen.

00:45:38: so ein bisschen dass macht enorm Spaß und das fordert mich auch ein bisschen heraus.

00:45:43: Und das möchte ich auch irgendwie hinkriegen, dass wir so zusammen so ein bisschen schauen.

00:45:47: die grobe Struktur der taffe Hafen aber trotzdem auch.

00:45:52: ja es sind alles Menschen und ganz ehrlich wenn du den Schippern und allen die da am Hafen immer ein bisschen näher kommst wie auf dem Kiez auch dann ist es natürlich auch eine direkte Persönliche Geschichte sind alles Menschen, die auch ihre Gefühle haben und die mit sich umgehen.

00:46:07: Und jeder drückt sich anders aus.

00:46:09: Also ich glaube, ich kann mittlerweile auf meiner Art und Weise taf sein?

00:46:14: Muss es aber nicht!

00:46:15: Ja... Du hast vorhin gesagt der Hafen ist ein Dorf.

00:46:20: Was is denn der größte Dorftrad in deinem

00:46:23: Hafendorf?!

00:46:25: Gibt's da

00:46:25: was?

00:46:25: Oder sagst du, oh!

00:46:26: Nach der Hellen wüsste ich jetzt nicht.

00:46:28: Aber es ist natürlich schon so ... Was wir alle an den Landesbringungen zum Beispiel wissen, wenn einer Brücke eins jemand Husten hat, dann ist eine halbe Stunde später an der Brücke zehn fast schon totgesagt.

00:46:39: Das isso, weil das ist wie Flurfunk.

00:46:44: Und das ist wirklich so.

00:46:45: und heute mit WhatsApp und was wir alles haben, da muss noch an einer Stelle was passieren, dann rauscht was durch die Gegend.

00:46:52: ... positive Sachen wie negative Sachen, ne?

00:46:56: Wenn die Havarie irgendwo ist oder wenn irgendwas passiert dann geht das natürlich ganz schnell und dann merkst du schon wir sind alle in einer großen Bubble eigentlich so.

00:47:06: Und dann nochmal eine kleinere an den Landesbrücken vielleicht der Hafen was groß ist wo nicht jeder miteinander zu tun hat aber Landesbrücke selber selbst die Verkaufsstellen unten also auch die ganzen imbisse und lokale Man kennt sich halt, ne?

00:47:19: Du kannst

00:47:19: wahrscheinlich nicht mal auf Klo gehen ohne es alle mitkriegen.

00:47:21: Na ja, aber du musst ein bisschen Zeit mitbringen, wenn du da unten ...

00:47:24: Der Hubi, der ist gerade auf die Toilette!

00:47:28: Hab ich genau gesehen, ja, ich auch.

00:47:30: Aber das macht's auch wieder schön.

00:47:32: jetzt muss man gesagt sagen Ja mein Weg war ja an die Großstadt zu gehen, aber letztendlich doch wieder wo angekommen zu sein, wo ein dörflicher Charakter herrscht.

00:47:39: Also liegt mir ja doch ein

00:47:40: bisschen.

00:47:41: Das wird doch beruflich, bist du da im Dorf?

00:47:43: Genau.

00:47:44: Also dein Job ist ja jetzt nicht so an der Front hier auf dem Ponton irgendwie und die Tauel schwingen, sondern du machst ja ganz andere Dinge.

00:47:53: Aber bist du noch bei Hafenrundfahrten überhaupt dabei?

00:47:56: Auch wenn man keine Promis da sind?

00:47:59: Naja, Promisse in Jahrzehnten.

00:48:01: also das sind Highlights!

00:48:02: Nee ich bin natürlich auch die letzten Jahre schon... Ich sage immer Schuster bleibt bei deinen Leisten.

00:48:07: Ich habe ein Hafenpatent, also ich dürfte fahren.

00:48:11: Erklärer sein, aber die letzten Jahre hatte ich schon den Fokus woanders.

00:48:16: Und da denke ich auch immer Mensch, wir haben Jungs und Mädels, die einen richtig geilen Job machen, die ihre Personality einbringen und ihre Erklärung machen und so ein bisschen den Entertainer sowie habe ich auch gerade... Das ist deren Part!

00:48:29: Ich hätte über Jahre hinweg den Kopf immer wo anders gehabt wahrscheinlich wenn ich durch den Hafen fahre.

00:48:35: Also wenn du eine drei- vier Stunden Tour hast, fährt es ja auf.

00:48:36: erst einmal ein Stück gerade aus Befürchte ich, wäre gedanklich abgeschreift in die Buchhaltung oder was auch immer gerade ansteht.

00:48:43: Da hab' ich immer gedacht lass jeden seinen Job machen und dann funktioniert's am besten!

00:48:47: Also du befährst nicht oft?

00:48:49: Nein, ich bin kaum noch muss ich wirklich sagen... Aber

00:48:51: bis früher

00:48:52: schon?!

00:48:53: Ich bin gefahren eine Zeit lang, genau.

00:48:55: Aber halt wenig und ich muss auch ganz ehrlich sagen, besser ist es.

00:48:59: Ja?

00:48:59: Wie so?

00:49:00: Du brauchst Praxis!

00:49:02: Und die hatte ich halt nie so richtig.

00:49:04: Von dem ich wollte wissen wie's geht.

00:49:05: Das hab aber mein Patent gemacht, das lange her.

00:49:07: Hab das auch gut geschafft total easy allesgut... ...aber es hat mich dann halt in die andere Richtung verschlagen das Unternehmen

00:49:14: voranzubringen.

00:49:15: Hast du die Fahrgäste in Gefahr

00:49:15: gebracht?!

00:49:16: Nee nein, das ist... Ich glaub' die waren alle safe.

00:49:20: Ich hab halt gemerkt, meine Stärken sind durchaus woanders.

00:49:23: Ich weiß nicht wie's jetzt ist, wenn ich irgendwann mehr Zeit hätte, ob ich nicht doch wieder auch eine eigene Rundfahrt etablieren möchte oder so ... Manchmal kommt es mir so hoch da, ich sag, wieso doch nicht?

00:49:33: Kann ja ein bisschen quatschen und erzählen.

00:49:36: Ja!

00:49:36: Also wer weiß...

00:49:37: Podcast-Tour.

00:49:39: Irgendwie sowas.

00:49:40: Ist kein Problem.

00:49:41: Wir können mal überlegen

00:49:42: ne?!

00:49:42: Ich bin dabei auf der Udo-Berkasse.

00:49:45: Genau

00:49:46: lasst mich schon.

00:49:47: Das wär doch ein Traum.

00:49:50: Jetzt brich ich raus, siehst du?

00:49:52: Weil ich schon an die Udo-Barkasse denke.

00:49:53: Das ist

00:49:54: schon am Board!

00:49:55: Ich bin schon im nächsten Job... Was ist da so auf den Barkassen ... Wenn Du mitgefahren bist, so eine Story wo Du sagst, oh Mann, die höre ich jedes Mal oder irgendein Spruch oder so und das kann ich echt nicht mehr hören.

00:50:08: Gibt's da was?

00:50:09: Ja also es gibt schon so Sachen, das muss ich schon sagen aber Vor- und Nachteil zugleich.

00:50:14: Ich hatte immer den Anspruch dass die Erklärungen unserer Jungs und Mädels fundiert sein müssen Und du musst doch nicht einmal darauf achten, dass ein junger Auszubildender ... Story ist anders erzählt als wie jemand, der das schon dreißig Jahre macht.

00:50:26: Das ist so die Kunst des Ganzen und natürlich soll es Entertaining sein mit ein paar Karlauern.

00:50:32: aber die Fakten müssen stimmen Und heutzutage umso mehr weil jeder Gast kann heute sofort nach googeln ob die hoch ist die Elbphilharmonie und wie groß ist der Hafen?

00:50:41: Das heißt dass muss drin sein Ansonsten dürfen unsere Leute schon selber unterhaltsam sein.

00:50:47: So richtige Karlauer glaube ich habe ich gar nicht so drauf.

00:50:52: Ich weiß immer noch, dass natürlich in Öbelgönne das jetzige Seniorenheim früher ein Kühlhaus war für Frischfleisch.

00:51:00: mehr möchte ich dazu nicht sagen.

00:51:01: Das sind halt so Dinge.

00:51:03: da tue ich mit meinem Hammer auch bisschen schwer mit weil ich bin es so nicht!

00:51:06: Es gibt halt die Schnacker, die können das richtig gut und mir war immer wichtig, dass die Leute glücklich von Bord gehen.

00:51:14: und die Kunst ist und das ist wahrscheinlich bei den Rundgängen auf dem Kiez genauso, Fühlt, welche Gäste hab ich an Bord.

00:51:23: Da kannst du mehr raushauen, die sind lustig und fröhlich ... Die wollen das?

00:51:27: Wo man sagt, es will bloß nicht ... Also bloß political correct sein.

00:51:31: in der heutigen Zeit sowieso.

00:51:32: Das

00:51:33: kann Fabi aber nicht nöchen!

00:51:35: Aber auf dem

00:51:36: Kiez ist es noch einfacher im Hafen auch.

00:51:39: Ich glaub, dass auch über all die Jahre hinweg ... Ich hab mich immer sehr wohlgefühlt weil du im Hafennoch eine gewissere ... größere Freiheit hast, Dinge frei rauszusprechen.

00:51:48: In der Hotellerie war es durchaus anders.

00:51:49: Da wo ich gelernt habe, dürftest du gar nicht viel sagen da war auch der Kunde sowieso König.

00:51:54: aber auch in der Ansprache so und ihr am Hafen und auf Sankt Pauli, da darfst du schon auch so schnackern wie der der Mund gewachsen ist.

00:52:02: Gott sei Dank!

00:52:02: Das haben mich immer echt genossen und unsere Jungs und Mädels sollen und dürfen das auch.

00:52:06: Ja, es ist ja auch... Also ich kann mir vorstellen dass viele eurer Gäste halt Touristen sind die erste Hafenrundfahrt machen und dann hier bei Fabi landen.

00:52:16: Und

00:52:16: irgendwie ihre Kids-Tour machen oder

00:52:18: so.

00:52:18: Zuletzt um keine Kulturschau kam Ende wenn sie so ein Dauerprogramm haben aber das ist ...

00:52:22: Na ja bei euch werden Sie schon auf den frivolen Fabi vorbereitet!

00:52:25: So

00:52:25: ungefähr, genau das ist so.

00:52:26: Aber ich glaube davon leben wir alle.

00:52:28: Das ist was Hammurchen bisschen ausmacht und jeder Gast kann natürlich auch ins Mussel gehen gehen in die Hochkultur, gehen oder sonstiges.

00:52:35: Das heißt, Hamburg bietet ja so viel und warum sollen wir nicht unseren Job so machen wie er ist?

00:52:40: Weil genau so muss es sein!

00:52:42: Ja und Repa-Bahn also.

00:52:45: ihr seid ja nun aus Sankt Pauli unten aber habt ihr hier viel mit der Meile zu tun überhaupt oder

00:52:51: du?

00:52:53: Ich hab schon die Kontakte hier.

00:52:55: In meinen Anfängen war ich viel unterwegs, sprich wunderbar.

00:52:58: Es gab einen Camelot mal ne Zeitlang, Powder Room glaub ich gibt's alles lange nicht mehr, die wunderbar gibt es natürlich noch.

00:53:04: Heute sind's wirklich eher die Theater Schmittheater, St.

00:53:07: Pauli Theater und sonst was.

00:53:08: da bin ich gerne mal ... Ich war jetzt lange Samstagabend nicht mehr on the road.

00:53:12: das müsste ich vielleicht mal wieder machen.

00:53:14: dann denk' ich auch so, dass mich abends zu Hause, dann ist es zehn ... Oh nee, jetzt gehts auch nicht mehr los.

00:53:19: Ja,

00:53:20: da schläft man schon fast!

00:53:20: Das ist leider so.

00:53:23: Das ist auch gut so.

00:53:24: Lass die Leute losmarschieren!

00:53:25: Den musst du in den Sehen

00:53:25: nicht auf den Gips gehen, kannst schon mal drei Stunden schlafen und... Aber

00:53:30: dann

00:53:31: noch mal wieder aufstehen.

00:53:32: Also das hat sich verändert, also ich verfolge das natürlich so ein bisschen und wir müssen auch immer aufpassen wie viele Menschen sich wo aufhalten mit dem ganzen Korn und den kiosken, die ganzen Sachen krieg ich mit.

00:53:42: Ich bin auch in der Ige St.

00:53:43: Pauli.

00:53:44: Man erkundigt sich natürlich schon und kennt Menschen, die hier arbeiten, wo man dann so ein bißchen raushört.

00:53:50: Wie ist gerade die Stimmung oder so?

00:53:52: aber ich glaube Wir leben von und mit St.

00:53:55: pauli wie sowieso Und es tut ja statt sehr gut dass diese Vielfalt da ist

00:54:00: Kannst du es ja jetzt nach so vielen Jahren schon beurteilen, wie hat sich das für dich ... Du warst ja nun früher viel auf den Kiez.

00:54:07: Jetzt hast du schon noch auch deine Kontakte hier und weißt ja, wie's hier aussieht?

00:54:12: Wie hat sich dass für dich verändert, das Bild vom Kiez von St Pauli?

00:54:18: Also, das würden jetzt einige St.

00:54:19: Paulianer durch viel intensiver noch kennen.

00:54:21: Aber ich glaub, ist schon kommerzieller geworden.

00:54:27: Wir leben dadurch immer noch ein bisschen vom Rotlicht Image, was ja weniger geworden ist.

00:54:33: Also ich glaube dieses Kiosk-Thingen ... Da bin ich froh, dass ich das in meiner Zeit noch nicht hatte, weil es überfordert mich so ein bisschen diese hellen Läden wo du die ganze Nacht alles kaufen kannst, was der Klubszene und Bar Szene natürlich nicht gut tut.

00:54:49: Das finde ich ein bisschen schade, dass das so überhand genommen hat, dass es halt viel Besäufnis gibt, glaub ich.

00:54:56: Merkt

00:54:56: ihr davon unten.

00:54:57: was?

00:54:58: Am Hafen?

00:54:58: Naja, ich glaube da fangen auch manche schon an.

00:55:00: Also ich will Junggesellinnen und Junggesellen-Abschiede sind glaube ich überall nicht die Highlights.

00:55:07: Die haben wir natürlich auch.

00:55:10: Wie überall nicht.

00:55:11: ja Highlights wenn sie kommen bist du weg?

00:55:13: Nee aber du musst schon gucken wenn du ein volle Schiff hast und du hast dann fünfzehn Jungs oder Mädels die lustig sind.

00:55:19: Dann passt es manchmal nicht zur Hafengrundfahrt.

00:55:20: so.

00:55:21: das heißt die stimmen sich hier ein Es gibt ja welche, die fragen dann am Samstagmittag schon an.

00:55:24: Da sind sie erst mal bei der Hafenhof in den Landesbrücken und die Steigerung ist da durch.

00:55:28: Dann gehen sie alle hoch zum Kiez und da wird dann ordentlich gefeiert.

00:55:31: Das ist auch gut so?

00:55:31: Dürfen Sie denn bei euch

00:55:32: mitfahren?

00:55:34: Nicht immer!

00:55:35: Ich

00:55:35: sage ganz ehrlich wenn du merkst es ist zu dolle, es geht auch um Sicherheit.

00:55:38: Du willst dir auch alle wieder halt nach Hause bringen und du hast manchmal nur zwei Männern bohrt auf einer Parkasse nur einen Schiffsführer vielleicht ein Azubi, dann musst du auch wirklich drauf achten dass die das erstmal... Alle zufrieden sind, die vom Board gehen.

00:55:50: Also wenn du da achtzig Leute drauf hast und fünfzehn ... nicht laut sind, aber lustig und betrunken sind.

00:55:57: Dann tut's der Sache nicht gut ... Und vorrangige Sicherheit!

00:56:00: Wir wollen die Leute sicher wieder an Bord bringen.

00:56:02: Manchmal ist es besser, wenn du jemanden nicht mitnimmst, weil sie passen auf für junge Mädel.

00:56:05: Ich glaube, es ist besser, du bleibst jetzt hier, das ist ein Schiff.

00:56:09: Festenboden oder einen Füßmeintab für diesen Abend?

00:56:12: Toi toi toi.

00:56:13: bei den Mengen an Menschen, die wir transportieren, ist ja wirklich im Verhältnis wenig passiert in den letzten Jahren.

00:56:18: Da muss man auch mal sagen... Ur-Uhr lange, vor meiner Zeit ein ganz schlimmes Parkassen.

00:56:23: Unglückbar haben wir gar nicht drüber sprechen.

00:56:25: das war ganz schlimm.

00:56:26: aber wenn man sieht wie der Tourismus gestiegen ist in Hamburg wie viele Menschen einen Schiff fahren mit uns und mit allen da unten

00:56:32: Wie viel sind denn das?

00:56:34: Boah das kann ich gar nicht sagen weiß ich tatsächlich nicht

00:56:36: Weißt du nicht Aber es ist ja auch... Allein schon irre, wenn ich ... Also, ich muss ehrlich gestehen.

00:56:42: Ich steig auf die Fähre.

00:56:43: Wenn ich mit dem Schiff fahre und fahrene halt raus irgendwo hin irgendwie bei Kassenfahrten macht man als Hamburger selber ... Ich weiß gar nicht, warum nicht.

00:56:55: Wenn man Besuch

00:56:56: hat?

00:56:56: Ja genau!

00:56:58: Das macht man, wenn man Besucht hat, genau das und ansonsten steigt man halt auf die Fähre und fährt selber ein bisschen schiff.

00:57:04: Aber ist es nicht normal, da wo man lebt, glaube ich überall so dass man die Highlights oder das touristische Programm weniger wahrnimmt.

00:57:12: Das ist normal.

00:57:14: Was die Ferien angeht, muss man durch offen sein kann man drüber streiten, dass wir natürlich... das ist ein Auftrag des öffentliche Nahverkehrs.

00:57:23: der Ferien kennen wir mit Finkenwerder, da können wir aber auch wenig tun.

00:57:27: Also ich sage mal, wir wären auch dankbar wenn die Gäste, die Ferien fahren und die Touristen mit uns fahren würden, wird der Ferie gut tun oder wird uns guttun?

00:57:36: Aber es ist nur mal wie's ist!

00:57:38: fahren wir nach New York oder sonst so hin, da würde man auch dann vielleicht eine Fähre nehmen auf die andere Seite rüber.

00:57:43: Das ist so gegeben und das ist natürlich aber auch ein Problem wo man schauen muss, wo die Reise hingeht.

00:57:48: Klar ich verstehe die Finckenwerder auch alle, das ist für die eine Pendelsituation, die brauchen die Schiffe oder die Verbindung.

00:57:55: und wenn die Touristen in Finckenwärter nicht aussteigen, dass Schiff voll ankommt und nicht leer wird, das is tricky.

00:58:02: Ja natürlich!

00:58:03: Da habe ich aber auch keine Lösungen ganz ehrlich.

00:58:06: Ich finde Ich finde, es gibt genug Menschen, die sich so eine Hafen-Bakassenrundfahrt nicht leisten können.

00:58:14: Guck dir mal bitte Familien an, irgendwie mit drei Kindern.

00:58:17: Wie sollen die eine Backkastenrundfahrt machen?

00:58:19: Einfach mal so außer der Reihe des... Ist halt gar nicht möglich und die haben vielleicht die Chance weil die Kinder eh in Deutschland Ticket haben und da über die Schule bekommen können sie halt mal schiffern und das finde ich ist halt echt sonst könnten die gar keinen Schiff hat.

00:58:34: Genau es sind halt viele Menschen da die aus Wasser wollen bei uns.

00:58:39: Da wollen wir froh sein drüber Und natürlich bringt das auch das eine oder andere Problem mit sich.

00:58:43: Aber bisher läuft es ganz gut und ich glaube, es wird vor allem eine Lösung geben.

00:58:49: Und wir sind da!

00:58:51: Also der Hafenrundferd ist da... Ihr

00:58:52: seid da?

00:58:52: Das ist doch schön!

00:58:54: Hast du einen Geheimtipp im Hafen?

00:58:57: Schönster Platz!

00:58:59: Doch den kann ich verraten was auch kein so geheim Typ mehr ist.

00:59:02: Ich habe nur die Chance dass ich ihn anders nutzen kann.

00:59:04: Das sage ich ganz oft Es ist schon gar nicht mehr richtig Hafen.

00:59:08: Es ist hinter den Elbbrücken in Entenwerder Wo jetzt auch demnächst eine Brücke eröffnet wird, also das Café Entenwerder I. Das ist ein Traum dort.

00:59:19: Ich glaube mittlerweile auch sehr gut besucht.

00:59:22: Also im Geheimtipp lange nicht mehr.

00:59:24: Daneben sind aber so ein paar Pontons noch hinter verschlossener Tür und dort ist so ein gewisser kleiner Safe Space für mich.

00:59:32: Und da bin ich gerne und gehe dann an der Schlange Entenwerder eins vorbei, schließt meine Tür auf.

00:59:37: Geh nach hinten durch und hab doch meine

00:59:38: Ruhe.".

00:59:39: Du bist

00:59:40: damit bei Entenwärter Eins auf dem Ponton oder was?

00:59:42: Rechts.

00:59:43: Genau.

00:59:43: Und runter geht nach rechts.

00:59:45: Sehr toll!

00:59:45: Also mehrere Mieter und der Betreiber so... Da ist auch ein Liegeplatz von einem unserer Schiffe von der Insta.

00:59:54: Das ist eine ganz schöne Ecke da.

00:59:56: Und da hast du dein Büro, ne?

00:59:58: Oder das ist privat ...

00:59:58: Ich hab da so ein zweites Büro quasi genau.

01:00:00: Also ich habe dann Arbeitsplatz und ich hab da einen Raum und hab da auch paar schöne Dinge für mich so.

01:00:05: Da bin ich gerne immer, weil ich Ruhe brauche.

01:00:07: Bis hier war es immer so, ich hab gearbeitet viel.

01:00:10: Immer wenn ich gebraucht wurde, war ich in der Viertelstunde am Hafen an die Landesbrücke.

01:00:14: Und trotzdem müssen wir ein Stück weit weg.

01:00:16: Ja.

01:00:17: Traumhaft

01:00:17: also!

01:00:18: Das ist mein schönster Platz.

01:00:22: Ansonsten gibt es vielleicht noch ... auf der anderen Seite, wenn man das Maritimen Museum ins Hafenmuseum geht, muss ich sagen, wo die Peking liegt und da in die Spitze rausgeht, da ist auch so eine Ecke, wo man wunderbar auf die Stadt gucken kann.

01:00:34: Muss man sich ein eigenes Getränk mitnehmen und dahinsetzen.

01:00:37: Das ist so bis in Abfumschuss.

01:00:40: Sollte ja machbar sein!

01:00:41: Wollt euch grad sagen?

01:00:43: Absolut!

01:00:45: Ist dir nach irgendwas wichtig was du loswerden möchtest?

01:00:50: Nee, ich bin sehr dankbar dass ich mit euch hier sprechen durfte.

01:00:53: Mit dir und so... Und ja!

01:00:56: Ich will einfach nur sagen Danke Hamburg das sich die Chance hatte hier das alles machen zu dürfen so und weiter aktiv sein darf.

01:01:03: Also Hamburg hat mir die Chance gegeben das zu sein was ich heute bin und das auf den Weg zu bringen Was auch selber Vertreter an Werte so Vielfalt und miteinander umgehen und menschlich sein.

01:01:14: Das ist etwas was glaube ich haben euch ausmacht und was vor allem St.

01:01:17: Pauli aussen macht, wir gehen doch gut miteinander um und akzeptieren jeden wie er ist.

01:01:21: das ist doch super!

01:01:23: Und das sollen wir beibehalten, ich bin glücklich

01:01:25: Wie schön!

01:01:27: Ich wünsch dir alles Liebe und dank dir sehr für das Gespräch!

01:01:30: Ich hab zu danken, haue!

01:01:34: Wir bedanken uns für die Unterstützung von KulKizTouren.de Seit zwanzig Jahren Deutschlands bekanntester Anbieter von St.Pauleführung Mit einer bunten Vielfalt außergewöhnlicher Guides.

01:01:44: Von der anderen Handel sind Pauli Historikerinnen über Promis aus der Olivia Jones-Familie bis zur engagierten Sexworkerin.

01:01:51: Viele der Guides waren auch schon bei uns im Kiezmenschen Podcast zu Gast, ein Best of gibt's auf kultkietztone.de slash Kiezmenschen.

01:01:59: Wenn ihr Lust habt schaut doch mal bei Insta nach Kiez Menschen.

Über diesen Podcast

Von Rotlicht bis Blaulicht, von Glamour bis Gosse – jede Woche trifft die MOPO Menschen, die den Hamburger Kiez prägen. Sie nehmen uns mit in ihre Welt, plaudern offen über Persönliches und legendäre Geschichten. Diese Menschen sind es, die den weltweiten Ruf von St. Pauli ausmachen. Herzlich, persönlich, nah dran. Der Podcast erscheint begleitend zur Serie „Kiezmenschen“ in der Wochenendausgabe der Hamburger Morgenpost.

von und mit Hamburger Morgenpost

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